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Winter Familienfotos - warum ich diese Jahreszeit genauso liebe wie alle anderen.

  • Autorenbild: Antonia Palmberger
    Antonia Palmberger
  • 8. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Wenn ich an Winter-Familienfotos denke, höre ich ganz oft:

„Aber da ist doch alles grau?“

„Ohne Schnee lohnt sich das doch gar nicht, oder?“


Und ehrlich gesagt: Ich sehe das komplett anders.


Der Winter ist eine unglaublich unterschätzte Jahreszeit für Familienfotos – gerade, wenn man natürliche, ruhige und echte Bilder mag.



Winterlicht ist leise – und genau das macht es so schön



Was ich am Winter besonders liebe, ist das Licht.

Es ist nicht grell, nicht hart, nicht fordernd. Die Sonne steht tief, das Licht ist weich und gleichmäßig – fast ein bisschen seidig.


Und das Beste daran (vor allem für Familien):

Man muss nicht bis spät abends warten.

Schönes Licht gibt es oft schon mitten am Tag oder am frühen Nachmittag. Kein müdes Durchhalten bis zum Sonnenuntergang, keine überdrehten Kinder – sondern entspannte Sessions zu ganz normalen Zeiten.


Auch ohne Schnee: Der Winter hat so viel zu bieten


Natürlich ist Schnee wunderschön. Aber er ist kein Muss.

Auch ohne weiße Landschaft kann man im Winter wunderbar rausgehen.


Ich suche im Winter sehr gerne Orte mit vielen Nadelbäumen:

Tannen, Fichten, Kiefern – sie geben Struktur, Tiefe und dieses satte Grün, das selbst an grauen Tagen Leben ins Bild bringt.

Der Winter wirkt dort ruhig und klar, nicht trist.


Diese Art von Locations fühlt sich zeitlos an. Keine bunten Ablenkungen, kein wildes Blätterchaos – der Fokus liegt ganz bei euch.


Dafür habe ich ein paar wunderschöne Loactions in petto die sowohl mit als auch ohne Schnee besonders magisch sind.


Ammerquellen - Geroldsee - Graswang



Winter heißt: Nähe, Bewegung & echtes Miteinander


Im Winter passiert fotografisch etwas Schönes:

Man rückt automatisch näher zusammen.


Kinder dürfen laufen, hüpfen, sich bewegen.

Eltern nehmen sie an die Hand, ziehen sie näher zu sich, wärmen kleine Hände.

All das fühlt sich nicht gestellt an – es passiert einfach.


Und genau daraus entstehen diese ehrlichen, warmen Momente, die so viel mehr erzählen als ein perfektes Lächeln in die Kamera.



Outfit-Ideen für Winter-Familienfotos


Winteroutfits dürfen gemütlich sein – und das sieht man auf den Bildern auch.


Ich empfehle immer:

• warme, natürliche Farben (Beige, Creme, Braun, Grau, gedeckte Grüntöne)

• lieber Schichten statt dicker Jacken (Strick, Cardigans, Westen)

• Materialien wie Wolle, Wollwalk, Strick, Cord – sie bringen Struktur ins Bild



Mützen, Schals oder Wollsocken dürfen gerne dabei sein. Sie machen die Bilder lebendig und geben diesem typischen Wintergefühl, ohne zu „verkleidet“ zu wirken.


Und ganz wichtig:

Lieber warm und wohlfühlen als frieren für ein schönes Foto.




Warum Winter-Familienfotos so wertvoll sind:

Der Winter entschleunigt.

Alles ist ein bisschen leiser, ruhiger, bewusster.


Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich diese Jahreszeit so gerne fotografiere.

Es geht weniger um Perfektion und mehr um Nähe. Weniger um Kulisse und mehr um Gefühl.


Und ganz ehrlich:

Diese Bilder fühlen sich Jahre später oft besonders an. Weil sie zeigen, wie ihr euch durch den Winter bewegt habt – zusammen.



Und wenn das Wetter doch mal gar nicht mitspielt


Manchmal passt es einfach nicht: eisiger Wind, Dauerregen oder ein Wintertag, an dem man lieber drinnen bleibt. Genau dann sind Homestorys eine wunderbare Alternative.

In den eigenen vier Wänden entsteht oft eine ganz besondere Ruhe – ohne Wetterdruck, ohne Kälte. Die Kinder sind in ihrer gewohnten Umgebung, alles darf langsamer sein und die Momente entstehen ganz von selbst. Auch im Winter liebe ich diese Art der Fotografie sehr, weil sie zu jeder Jahresteiz passt, ganz unabhängig vom Wetter und so zeitlos ist.





 
 
 

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