Was zieht man bei Familienfotos an? Meine ehrlichen Tipps
- Antonia Palmberger
- 27. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Das Thema Kleidung verunsichert viele Familien mehr, als es eigentlich müsste.
Dabei geht es bei Familienfotos nicht darum, perfekt gestylt zu sein – sondern darum, dass ihr euch wohlfühlt und euch auf den Bildern auch wirklich wiedererkennt.
Was ich aus Erfahrung sagen kann: Kleidung kann ein Shooting unglaublich unterstützen – oder eben auch davon ablenken. Deshalb hier meine ehrlichen Gedanken und Tipps dazu:
Wohlfühlen steht immer an erster Stelle
Das Wichtigste zuerst:
Wenn ihr euch in eurer Kleidung nicht wohlfühlt, sieht man das auf den Bildern.
Ganz egal, wie schön das Outfit „auf dem Papier“ ist.
Gerade bei Kindern ist das entscheidend. Kleidung darf weich sein, darf Bewegung zulassen und muss nicht ständig zurechtgezupft werden. Je weniger Aufmerksamkeit Kleidung braucht, desto mehr Raum bleibt für echte Momente.

Ruhige Farben lassen euch wirken.
Ich empfehle fast immer natürliche, ruhige Farben:
Beige, Creme, Grau, Braun, sanfte Grün- oder Blautöne. Erdtöne und Pastellfarben wirken einfach besonders schön.
Diese Farben wirken zeitlos, lenken nicht ab und lassen Hauttöne schön zur Geltung kommen.
Knallige Farben oder starke Kontraste können schnell den Blick vom Wesentlichen wegziehen – nämlich von euch als Familie.
Große Muster, Aufdrucke & Logos solltet ihr ebenfalls lieber vermeiden.
Große Muster, Prints, Schriftzüge oder Markennamen ziehen automatisch Aufmerksamkeit auf sich.
Das Auge bleibt hängen – oft mehr an der Kleidung als an den Menschen.
Mir ist wichtig, dass man beim Betrachten der Bilder zuerst eure Verbindung sieht: Blicke, Nähe, Gesten. Kleidung sollte dabei unterstützen, nicht im Vordergrund stehen. Deshalb bevorzuge ich schlichte Teile ohne große Aufdrucke oder Logos.

Lieber Struktur als Muster
Was wunderschön funktioniert, sind Materialien mit Struktur:
Strick, Wolle, Wollwalk, Leinen, Cord oder feine Rippstoffe.
Sie geben den Bildern Tiefe und Wärme, ohne unruhig zu wirken. Gerade bei neutralen Farben bringen solche Stoffe Leben ins Bild.
Nicht alle gleich – aber stimmig.
Ihr müsst nicht alle exakt dasselbe tragen.
Viel schöner ist es, wenn sich eure Outfits ergänzen – in Farbe, Stil und Material.
Ein grober Rahmen (z. B. warme Naturtöne) reicht oft schon aus, damit alles harmonisch wirkt.
Mein Shooting-Kleiderschrank
Für viele ist es beruhigend zu wissen:
Ich habe einen kleinen Shooting-Kleiderschrank mit ausgewählten Kleidern für Damen in den Größen S bis L.
Auch Schwangerschaftskleider für Babybauch-Shootings sind dabei.
Die Kleider sind bewusst schlicht, zeitlos und so gewählt, dass sie sich gut bewegen lassen und auf Fotos ruhig wirken.
Gerne können wir vor dem Shooting schauen, ob etwas Passendes für dich dabei ist.
Und wenn ihr unsicher seid: meldet euch jederzeit gerne bei mir !
Ihr müsst diese Entscheidungen nicht alleine treffen.
Wenn ihr unsicher seid oder mehrere Outfit-Optionen habt, könnt ihr mir jederzeit Fotos schicken oder eure Ideen mit mir besprechen.
Je nachdem für welches Shooting ihr euch entscheidet ist auch ein Outfitwechsel drin falls ihr euch nicht für ein Outfit entscheiden könntoder noch etwas mehr Abwechslung wollt.
Ich helfe euch gerne jederzeit dabei, eine stimmige Auswahl zu finden – ganz ohne Druck und ohne komplizierte Regeln.
Ein paar meiner Shootingkleider im Einsatz
Mein Fazit
Die besten Outfits sind die, in denen ihr euch wiederfindet.
Ruhig, bequem, ehrlich – und ganz bei euch.
Alles andere darf in den Hintergrund treten.


































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